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Suchbegriff: Maßnahmen der Zentralbank

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte höher eröffnen, wobei alle SMI-Aktien im positiven Bereich liegen dürften, angeführt von Roche und Novartis nach Kaufempfehlungen von Citigroup. Vierzehn Schweizer Unternehmen erhielten neue Kursziele, während die Anleger den Optimismus aufgrund der bevorstehenden US-Technologiegewinne gegen die Besorgnis über die von Präsident Trump angekündigten neuen Zölle gegen Südkorea abwägen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance: Die asiatischen Märkte legten aufgrund von Technologiehoffnungen zu, die US-Märkte schlossen höher und sichere Anlagen wie Gold und Silber erholten sich aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der Zölle.
EZB-Direktor Piero Cipollone befürwortet den digitalen Euro als Mittel zur Stärkung der finanziellen Souveränität Europas und zur Verringerung der Abhängigkeit von US-Zahlungsanbietern wie PayPal, Apple Pay, Mastercard und Visa. Das Projekt zum digitalen Euro, dessen Pilotphase für 2027 und dessen mögliche Einführung für 2029 geplant ist, zielt darauf ab, eine gemeinsame europäische Zahlungsinfrastruktur zu schaffen, die es privaten Anbietern ermöglichen würde, in der gesamten Eurozone tätig zu sein, und gleichzeitig die europäische Kontrolle über kritische Finanzinfrastrukturen sicherzustellen.
Experten und Politiker fordern, dass Deutschland seine Goldreserven aus New York zurückholt, weil sie wegen der aggressiven Außenpolitik von US-Präsident Trump besorgt sind. Der Verkauf der 1.236 Tonnen Gold (im Wert von 170 Milliarden Euro) könnte zwar mit einer geschätzten jährlichen Rendite von 8 % erhebliche Gewinne bringen, aber Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt Goldverkäufe entschieden ab, weil er sie trotz der offensichtlichen finanziellen Vorteile aus mehreren Gründen für tabu hält.
Der Tokioter Aktienmarkt verzeichnete erhebliche Verluste, da der japanische Yen angesichts von Spekulationen über mögliche koordinierte Währungsinterventionen der USA und Japans an Wert gewann. Der Nikkei 225 fiel um 1,92 % und der Topix um 2,12 %, wobei insbesondere Automobilhersteller wie Toyota betroffen waren. Der Yen legte gegenüber dem Dollar nach verbalen Interventionen beider Regierungen um über 2 % zu, was Bedenken hinsichtlich der japanischen Finanzpolitik aufkommen ließ und bei ausländischen Investoren im Vorfeld der Parlamentswahlen für Unsicherheit sorgte.
Gold hat einen historischen Meilenstein erreicht und angesichts globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten hinsichtlich der US-Politik erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar pro Feinunze überschritten. Der Anstieg des Edelmetallpreises ist auf die Absicherung von Anlegern gegen globale Konflikte, die Nachfrage der Zentralbanken nach Reserven sowie Bedenken hinsichtlich der US-Innenpolitik und Einwanderungspolitik zurückzuführen. Auch Silber verzeichnet erhebliche Preissteigerungen, da Anleger nach Alternativen zum hochpreisigen Gold suchen.
Es wird erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve angesichts des politischen Drucks und der Unsicherheit in der Führung die Zinssätze bei 3,5 % bis 3,75 % belassen wird. Präsident Trump könnte bald den Nachfolger von Jerome Powell bekannt geben, wobei Kevin Warsh und Kevin Hassett als mögliche Kandidaten im Gespräch sind. Die Fed steht unter der Aufsicht des Justizministeriums und unter politischem Druck, die Zinsen zu senken, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank aufkommen lässt.
Vertreter der japanischen Regierung haben eine mögliche koordinierte Intervention am Devisenmarkt mit den Vereinigten Staaten angedeutet, um der Aufwertung des Yen entgegenzuwirken, der gegenüber dem Dollar ein Dreimonatshoch erreicht hat. Das Finanzministerium und der Finanzminister drückten die Dringlichkeit aus, während die „Zinsprüfungen” der New Yorker Fed am vergangenen Freitag als Vorboten einer Intervention angesehen werden. Dies wäre die erste gemeinsame Intervention der USA und Japans seit 2011, nachdem die Renditen japanischer Staatsanleihen gestiegen sind und Kapital aus den US-Märkten zurückgeführt wurde.
Japan signalisiert eine mögliche gemeinsame Intervention mit den Vereinigten Staaten am Devisenmarkt, um den schwächelnden Yen zu stützen, der mittlerweile 153,31 Yen pro Dollar erreicht hat. Regierungsvertreter betonen die Dringlichkeit und die Abstimmung mit den US-Behörden, während Analysten über die Wirksamkeit und die Risiken solcher Interventionen diskutieren. Die Bank of Japan steht vor einem Dilemma, da frühere Interventionen 100 Milliarden Dollar umfassten, aber möglicherweise keine dauerhafte Stütze bieten. Die Marktstimmung bleibt angesichts der Sorgen um die finanzielle Entwicklung Japans und die bevorstehenden Wahlen weiterhin vorsichtig.
Die Märkte sind in höchster Alarmbereitschaft angesichts von Spekulationen über mögliche Stützungskäufe des japanischen Yen, da Regierungsvertreter ihre Besorgnis über die Währungsbewegungen zum Ausdruck bringen. Der Yen stieg gegenüber dem Dollar von über 159 auf 153,31, was Analysten zu Warnungen vor möglichen Interventionen veranlasste. Die Bank of Japan steht vor einem Dilemma, da Interventionen teuer und riskant sind, während Experten über deren Wirksamkeit diskutieren. Die Abstimmung mit den US-Behörden und die jüngsten Zinsprüfungen durch die Fed deuten auf eine erhöhte Bereitschaft zu möglichen Marktmaßnahmen hin.
Deutsche Anleger gehen mit Vorsicht in eine ereignisreiche Woche, da der DAX mit 24.889 Punkten nahezu unverändert bleibt. Zu den wichtigsten Ereignissen zählen die Ifo-Konjunkturumfrage, der Börsengang von Asta Energy Solutions und die erste Zinsentscheidung der US-Notenbank in diesem Jahr. Der Goldpreis steigt weiter und erreicht 5.111 US-Dollar pro Unze, was einem Anstieg von 18 % seit Jahresbeginn entspricht. Die Aktien von Rheinmetall legen um 0,7 % zu, da das Rüstungsunternehmen mit OHB bei einem großen Satellitenprojekt der Bundeswehr zusammenarbeitet, während die Aktien von Airbus um 0,9 % nachgeben, da das Unternehmen um denselben Auftrag konkurriert.

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